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Zen Carnival - Bardo

Solar Circles (4.35)
In this World (5.58)
Blindness (7.34)
Coax (5.36)
Half awake (4.28)
Shadows speak (5.27)
The Gate (2.12)
Pins and Needles (10.26)
Beneath White (6.04)
Zeitgeist (4.43)
Evening of our Days (7.56)
Coda (2.16
Das zweite Album der Amerikaner Zen Carnival ist ein bunter Mix aus verschiedenartigen Stilen. Aus den zwölf Stücken hört man so viele Details heraus, dass sich das Durchhören der Cd richtig spannend gestaltet. Da treffen modernere Elemente wie elektronische Spielereien auf klassische Parts, Singer/Songwriter-Momente auf rockige Ausbrüche, oder jazzige Spritzel auf branchiales Theater. Dazu gesellt sich die wunderbare Stimme Ken Pfeiffer's, der mich ungemein an Steve Hogarth erinnert. Keyboards und Gitarre bekommen genügend Spielraum sich zu entfalten. Im grossen und ganzen gewinnen aber die Tasten ein wenig an Ueberhand. Das Songwriting teilen sich Ken Pfeiffer, der nebenbei auch etwas Keyboards spielt, zusammen mit dem Gründungsmitglied und Multiinstrumentalisten Bill Denison sowie dem zweiten Keyboarder Michael James. Neuzugang Carl Puglisi an den Drums vervollständigt das Line-up und kommt bestens zurecht mit dem Potpourri der unterschiedlichsten Rhythmen.
Anspieltipps: das proggige Blindness, das balladeske Half awake, das kurze aber intensive Instrumental The Gate oder das emotionale Pins and Needles.
Fazit: Zen Carnival gehören zu den Sorten Bands, die den Progressive Rock am Leben erhalten, ihn weiterentwickeln und sich nicht an Trends orientieren, sondern sich nur inspirieren lassen von alten Legenden, dann aber gekonnt sich zu helfen wissen, die Barrieren zu sprengen.
Hinzugefügt: Sonntag, 20. August 2006
von: Daniel EggenbergerWertungen: 


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