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Black Shark Said - A(e)ffect Structures Drift

Tracklist:
01. Phylum 01:32
02. Animal Act 04:46
03. f.e. Luna 05:43
04. Apcyze 03:39
05. Pressure 05:29
06. The Plasmic Ocean 05:27
07. Am I... 02:27
08. Zero 04:04
09. Increase 03:55
10. t.o.a.d.y 03:09
11. II Risma 05:26
12. Impasse... 04:31
13. Uprooted 04:56
14. Type 4 Sax-System 10:42
Gesamtspielzeit 65:46
Band:
Pierre Laube programming, piano & synths, drums, vox
Uwe Reinholz programming, acoustic & electronic guitar, synth, bass, vox
Georg Lehmann saxophones, flute, synth & electric piano
Yves Laube solo guitar, vox
Aus dem Osten Deutschlands, genauer aus Zwickau, kommen Black Shark Said.
Reichlich verspätet komme ich nun endlich dazu, die Mitte des Jahres erschienene Platte mit dem Titel "A(e)ffect Structures Drift" zu reviewen.
Das Projekt geht zurück auf Pierre Laube, der 2002 zuerst im Alleingang das rein instrumental gehaltene "Unrouged" einspielte. 2004 fand er dann mit seinem Bruder Yves einen Mitstreiter und es gesellten sich kurze Zeit darauf Uwe Reinholz (seines Zeichen Gitarrist bei Toxic Smile) und Georg Lehman dazu.
Was die vier uns nun auf "A(e)ffect Structures Drift" anbieten, ist ein Streifzug quer durch die Musikrichtungen. Drum'n'Bass, Trip-Hop, R'n'B oder Björk begeistern Bandleader Pierre Laube schon seit längerer Zeit, doch sieht er seine Wurzeln auch in der Klassik und fett verzerrten Gitarren. Georg Lehman verleiht den Stücken mit seinen Saxophon zusätzlich ein wohliges, jazzig anmutendes Feeling, während die Flötentöne an Jethro Tull erinnern.
Das Album beginnt mit dem sphärischen "Phylum", dass immer wieder mit allerlei Störgeräuschen unterlegt ist, bevor dann "Animal Act" mit Stakkato-Gitarre und groovigem Elektro-Beat auf sich aufmerksam macht. "f.e. Luna" dann geht schon fast in Neo-Prog-Bereiche hinein. Immer wieder erinnern auch akustisch vorgetragene Passagen und Stücke an die Solo-Werke von Steve Hackett, während einige schräge Harmonievocals auch von King Crimson stammen könnten.
Viele der Songs sind in gemeinsamen Jam-Sessions entstanden, was den Bandmitgliedern auch die Möglichkeiten gab, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Dabei herausgekommen sind sehr interessante musikalische Ideen, die dem Hörer allerdings einiges abverlangen, denn es braucht seine Zeit, bis man die komplexen Strukturen durchschaut. Dann offenbart sich einem aber ein sehr spannendes und interessantes Album, dass sich nicht einer bestimmten Stilrichtung zuordnen lässt (am ehesten ist es wohl New Artrock).
Fazit:
Der proggies.ch-Hai meint: Ob die Stilvielfalt gefällt muss jeder Hörer für sich selbst entscheiden. Reinhören lohnt aber auf jeden Fall. MP3-Samples sind auf der Homepage der Band zu finden, wo auch das komplette Album für 12 Euro bestellt werden kann.
Hinzugefügt: Donnerstag, 13. Oktober 2005
von: Roman StalderWertungen: 


zugehöriger Link: Homepage von Black Shark SaidHits: 1734
Sprache: deu