News Gallery
Reviews Forum
Specials Shop
Events
Links Kontakt
image
image
imageimageimageimage
image image
Hauptmenü
image image
News-Beiträge
Viele der hier besprochenen CDs und DVDs können direkt im
[ proggies Webshop ] bestellt werden

Roswell Six -Terra Incognita - Beyond the horizon

Ishalem (11.02)
The call of the sea (6.28)
I am the point (5.44)
Letters in a bottle (5.04)
Halfway (4.09)
Anchored (4.43)
Here be monsters (5.31)
The sinking of the luminara (5.44)
The winds of war (4.51)
Swept away (4.21)
Beyond the horizon (5.11)
Merciful tides (5.08)
The edge of the world (4.43)

Beyond the horizon erzählt den ersten Teil einer fiktiven Geschichte, basierend auf dem Roman The Edge of the world von Bestseller Autor Kevin J. Anderson. Anderson, der sich schon bei früheren Büchern immer wieder durch ProgRock Bands beeinflusst gefühlt hatte, musste feststellen, dass es umgekehrt auch der Fall war. Durch den Kontakt zum ProgRock Labelchef Shawn Gordon, erfuhr er zudem von weiteren interessanten Musik Acts. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Gordon und Anderson beschlossen, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Gordon brachte Keyboarder und Komponist Erik Norlander (Rocket Scientists, Lana Lane, Ex-Ayreon, John Payne’s Asia) an Bord, dem auch die Aufgabe des Produzenten zugeteilt wurde. Anderson schrieb zusammen mit seiner Ehefrau Rebecca Moesta alle Texte zu den Songs, währen d Norlander die gesamte Musik komponierte. Für die musikalische Umsetzung rekrutierte man einige bekannte und weniger bekanntere Namen wie z.B die Gitarristen Gary Wehrkamp (Shadow Gallery, und Chris Brown (Ghost Circus) . Für den Bass zeigt sich Kurt Barabas (Amaran’s Plight, Under the Sun) verantwortlich. Die Drums wurden von Chris Quiranrte (Prymary) eingespielt, während auch Geiger David Ragsdale (u.a Kansas) gelegentlich seinen Stempel aufdrückt. Desweiteren sind Martin Orford (Flöte) und Mike Alvarez (Cello) auf der Gästeliste zu finden. Für die Rollen der Hauptfiguren entschied man sich für verschiedene Stimmen. So sind James LaBrie in der Rolle des fiesen Anführers der Uraber, Michael Sadler als junger Segler und Abenteurer Criston Vora, Lana Lane als seine Frau Adrea und John Payne als Captain eines Schiffes zu finden.
Die Geschichte erzählt vom Schicksal zweier Nationen: Terra und Uraba, die sich nach einem nicht geplanten Unglück in der heiligen Stadt Ishalem, gegenseitig den Krieg erklären. Von diesem Zeitpunkt an, beginnt die Story an zwei Stellen: der junge Segler Criston Vora verabschiedet sich von seiner Ehefrau Adrea und schliesst sich der Crew von Captain Andon Shay an. Auf der Suche nach Abenteuer, sinkt schliesslich sein Schiff nach einem Angriff eines Ungeheuers. Anderseits beschliesst Soldan-Shah Omra mit seinen Kriegern, die terranische Stadt Windcatch anzugreifen, wo auch Adrea lebt. Diese wird schliesslich von Omra gefangen genommen und in die Hauptstadt der Uraber gebracht. Criston Vora überlebt das Unglück des Schiffuntergangs und begibt sich zurück nach Windcatch. Leider findet er da nur Zerstörung wieder und muss lernen, dass Adrea entführt wurde. Adrea hingegen glaubt Criston sei längst tot, findet aber schliesslich eines Tages am Strand eine Flaschenpost mit Criston’s Botschaft, die er während seiner Segelfahrt verfasst hatte. Und hier endet die Cd.
Musikalisch kommen wir in den Genuss von Musik im Stile von grossen Rock Opern, nicht ungleich Ayreon und Lana Lane. Die Musik ist typisch Norlander. Symponisch, bombastisch, die Gitarren heulen und zeigen rifflastige Arbeit. Die Tasten sind natürlich stets präsent: mal mit Piano, dann wiederum mit allerlei Synthesizer Einsätzen. Norlander’s Rezept ist seit eh und je, hard rockige Gitarren mit emersonschen Keyboard Fanfaren zu kombinieren. Auch auf dieser Cd werden wir in dieser Hinsicht bestens bedient. Die Kompositionen sind sehr erzählerisch arrangiert. Die Protaganisten können in ihren Rollen überzeugen und sich glaubhaft präsentieren.
Fazit: Die Songs sind vielleicht etwas weniger metallastig als bei Ayreon und die Elektro-Elemente auch weniger präsent, dafür klingt das Album deutlich symphonischer und auch amerikanischer. Ein Album, dass auch beim ersten Hördurchgang vielleicht noch nicht so zünden wird. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert das Booklet anzuschauen und die Geschichte mit ihren Kapiteln zu studieren, dazu die Musik zu geniessen. Für alle Norlander Fans ein Muss. Auch kommen Anhänger von Dream Theater oder Kansas nicht unbedingt zu kurz.


Hinzugefügt:  Montag, 11. Mai 2009
von:  Daniel Eggenberger
Wertungen:
zugehöriger Link:  Offizielle Labelseite
Hits: 2183
Sprache: deu
 Imageimage imageimage


(C) 2004-2009 by proggies.ch