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Unifaun - Unifaun

Birth of a biggie (7.37)
To the green faerie (6.16)
Mr. Marmaduke and the minister (7.59)
Swingers party (5.48)
Rehacksis (7.41)
Quest for the last virtue (13.57)
A way out (6.16)
Finistere (2.36)
Welcome to the farm (4.30)
Maudlin matter (4.09)
Bon apart (1.28)
End or Fin (7.36)
Zugegeben, Genesis-Klone gibt’s zuhauf und man kann verstehen, dass viele genug haben vom ewigen Abfeiern dieser Musik. Doch da gibt’s eben auch diejenigen wie mich, denen es scheissegal ist, wieviele Bands diesen Epos hochleben lassen, hauptsache, die Musik gefällt und weiss zu unterhalten. So gesehen sind Unifaun für alle Genesis Fans der alten Stunde eine Goldgrube. Unifaun sind zwar nur gerade mal 2 Leute. Da wär mal Multiinstrumentalist, Songwriter und Sänger Nad Sylvan und zum zweiten Keyboarder Bonamici. Sylvan drückt aber ganz klar den überdeutlichen Stempel drauf. Erstens ist sein Gitarrenspiel sehr an Hackett angelehnt und zweitens klingt seine Stimme verblüffend ähnlich nach Phil Collins. Ich meine es gibt ja unzählige Gabriel Nachahmer, aber einen Collins-Klon muss man schon etwas länger suchen gehen. Einzigartig! So präsentieren uns Unifaun in über 75 Minuten Songs im klassischen Genesis-Gewand mit vielen Vintage-Sounds aus Keyboards und Gitarren. Das Intro zu Birth of a biggie kommt branchial daher und stützt sich auf Watcher of the skies. Die wunderschöne Ballade To the green faerie weist Parallelen zu Entangled oder Your own special way auf, ist aber bedeutend eigenständiger. Schön sind die Banks-Synthisounds, die jener ebenfalls um 1976 im Repertoire hatte. Mr. Marmaduke deutet vom Namen her schon auf etwas Extraordinäres. So bewegen wir uns in der Welt von Battle of Epping Forest, Get em out by Friday oder Giant Hogweed. Das Instrumental Rehacksis ist wie der Name schon sagt ein Tribut an Steve Hackett. Ein Stück wie es der Brite auf seinen unzähligen Soloalben zu schreiben wusste. Den Schluss hätte man aber vielleicht etwas kürzen sollen. Ein schönes Stück Musik ist auch das Opus Quest fort he last virtue, dessen Melodik und dynamischer Aufbau einem Highlight gleichkommt. Inklusiv einem sehr authentisch an Entangled angelehntem Synthisolo. Toll! Die Bombastballade A way out orientiert sich etwas an Fish’s agressivem Gesang zu den besten Marillionzeiten. Welcome to the farm könnte man sogar als Single auskoppeln, denn der Refrain ist sehr einprägsam komponiert.
Fazit: Für alle Fans von Genesis eine lohnenswerte Anschaffung. Ueberzeugt auf jeden Fall mehr als das letzte The Watch-Album.
Hinzugefügt: Mittwoch, 02. Juli 2008
von: Daniel EggenbergerWertungen: 


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