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Days between Stations - Days between Stations

Requiem for the living (13.26)
Either / or (7.33)
Intermission 1 (2.13)
How to seduce a ghost (4.55)
Radio song (4.24)
Intermission 2 (1.36)
Laudanum (22.14)

Nicht schlecht, nicht schlecht. Instrumentale Musik mit einem Schuss Elektronik, etwas Ambient und viel viel Pink Floyd. Das wäre so ein grober Beschrieb von Days between Stations. Hinter dem Namen stecken eigentlich die zwei Soundtüftler Oscar Fuentes (Keyboards, Programming) und Sepano Samzadeh (Guitars, Effects, Keyboards). Unterstützt werden sie von weiteren Musikern, u.a auch einem Drummer , so dass die Gefahr von Dosenschlagzeug praktisch schon mal gebannt ist. Eigentlich ist es einfach nur schön den 7 Kompositionen zu lauschen. Ich mag den melodiösen Aspekt besonders. Und ich schätze es sehr, dass dieses Album nicht wie viele andere einfach nur unbrauchbares Gefidel präsentiert. Die Musik bietet Unterhaltung, viel Atmosphäre und gibt den Kompositionen viel Spielraum, sich zu entfalten. Besonders gelungen finde ich die exzellente Auswahl der Tastenklangfarben.
Ab und zu ist es fast beschämend festzustellen, wie nah die Band an ihren Vorbilder ist. Bei Either/or ist die Inspiration von Great Gig in the Sky nicht zu verleugnen, auch wenn der Song musikalisch in eine etwas andere Richtung schielt und der Schlussteil mehr von Porcupine Tree der Frühphase hat.
Bei Radio Song lässt der New Artrock grüssen und es schimmern Elemente des Jazz durch. Krasses Gegenstück das nachfolgende Intermission 2: Elektronische Musik mit viel Synthigeblubber.
Das Highlight seinesgleichen ist aber der 22 minütige Schlusstrack Laudanum. Ein Stück das alle Stärken der Formation nochmals aufzeigt. Dramatisch, sphärisch, melodiös, elektronisch und zugleich experimentell.
Fazit: Eine Cd für Fans von Pink Floyd, Tangerine Dream oder auch frühen Porcupine Tree


Hinzugefügt:  Freitag, 25. April 2008
von:  Daniel Eggenberger
Wertungen:
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Hits: 421
Sprache: deu
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