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Kramer - Life Cycle

Homecoming
Remember me
Identity
Escape into a Dream
A Farewell
We Mortals
I believe
The final Chord
Life Cycle
Kramer machen typischen holländischen NeoProg, vielleicht etwas moderner gestrickt als noch in der Hochphase der Neunzigerjahre, aber dennoch passen sie perfekt in dieses Genre. Als Einflüsse müssen die üblichen Verdächtigen herhalten: IQ, alte Marillion, Arena, Pendragon. Vielleicht kennt der eine oder andere noch ihre Landsmänner von Salmon? Denn wenn ich mir Life Cycle so reinziehe, erinnert mich das sehr an diese Band. Die Stimme des Keyboarders Marc Besselink ist sehr weich und von der Intonation her ähnlich derjenigen von Peter Nicholls. Was man von Anfang an merkt, ist der holländische Akzent. Finde ich aber nicht störend, eher charmant. Die Kompositionen bieten alles: Dramatik, Dynamik, Rock, Ambiente, Klassik etc. Es wird aber nie die Grenze überschritten, sprich es ist alles extrem durchschaubar. Entweder man mag das, oder man wird etwas enttäuscht sein. Mit 71 Minuten ist die Spiellänge gut ausgenutzt, doch hätte ich gerade hier ca. 15 Minuten gekürzt, denn das Anhören des gesamten Albums ist auf die Dauer etwas langweillig.
Fazit: Kramer agieren sehr brav. Die Cd ist ganz gut, aber unter dem Strich muss ich zugeben, dass das Album unter den vielen Veröffentlichungen bitter untergehen wird. Da gibt es einfach besseres.
Hinzugefügt: Mittwoch, 12. März 2008
von: Daniel EggenbergerWertungen: 

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